PROJEKT-CHRONOLOGIE

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13. Februar 2019

Planungen zu einer Wildbrücke/querung über die A81 im Wildkorridor bei Mundelsheim werden konkreter

Die Notwendigkeit für eine Wildbrücke/-querung im Bereich der A81 bei Mundelsheim fand sich schon seit längerem in den Landesplänen zur Wiedervernetzung an Strassen (s. 21.12.2015 Eintrag). Jetzt scheint der Zeitpunkt für konkretere Planungen gekommen. Das freut uns, denn die A81 stellt eine der größten Barrieren im Korridor dar und eine Verbesserung der Querungssituation für Wildtiere im Bereich zwischen Kälbling und  Pfahlhofwald ist im Interesse von
Wildkatze & Co und dem Erhalt der Biodiversität in der Region.

Quelle:
Marbach Zeitung/ Bottwartalbote
Mundelsheim- Ein Weg für Tiere über die Autobahn (A81)
von Christian Kempf

15. November 2018

Wildkatze braucht Heimat - Infoflyer zum Projekt vom BUND Landesverband BW erschienen

zum Infoflyer "Wildkatze braucht Heimat", BUND LV BW

Mit dem Infoflyer wird das Projekt nun auch vom BUND Landesverband Baden-Württemberg landesweit vorgestellt und beworben.

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem langen Weg zur Verbesserung in der Korridorregion ist damit getan!

>> zum Flyer

 

 

 

10. Oktober 2018

Informativer Bildband zur Wildkatze von den Freiburger FVA Experten und dem Wildtierfotografen Klaus Echle erschienen

copyright Klaus Echle/ Knesebeck Verlag

Ein Bildband, der den aktuellen Stand der Forschung sowie die Bemühungen zum Schutz der Wildkatze und den Schutz der Biodiversität waldbewohnender Tierarten eindrucksvoll und fundiert in Text und Bild vermittelt!

Quasi ein "win/win" auch für unsere Bemühungen in der Öffentlichkeitsarbeit und daher auch an dieser Stelle gerne vorgestellt und beworben.
Bei den Textautoren handelt es sich um ausgewiesene Experten auf dem Feld der Wildkatzenforschung in Deutschland und insb. in Baden-Württemberg, Wissenschaftlern der Forstwissenschaftlichen Versuchssanstalt  (FVA) in Freiburg.

Unser Urteil: hervorragend gemacht, Bildband sehr empfehlenswert!

... insb. für all diejenigen, welche mit Interesse unser Projekt verfolgen oder allgemein Interesse am Thema Erhalt der Artenvielfalt haben.

"Wildkatzen  Rückkehr in unsere Wälder", Knesebeck Verlag
Klaus Echle (Fotograf), Sabrina Streif, Dr. Rudi Suchant und Sarah Veith (Texte)
Gebunden mit Schutzumschlag, 144Seiten,mit 200 farbigenAbbildungen, Preis €30,-[D]30,80[A]
ISBN 978-3-95728-238-5, Erscheinungstermin 10. Oktober 2018

Aus dem Pressetext des Verlags:
... Bereits seit 2006 porträtiert der mehrfach ausgezeichnete Fotograf Klaus Echle eindrucksvoll die Heimkehrerin und ihre Lebensweise, die sich bei genauerem Hinsehen klar von der derviel zutraulicheren Hauskatze unterscheidet. Seine Fotografien entführen tief in die deutschen Wälder und zeigen die Sympathieträgerin so unmittelbar und nah wie selten zuvor. In umfassenden Texten geben Sabrina Streif, Rudi Suchant und Sarah Veit ihre Erfahrungen und umfassende Informationen zu Geschichte und Charakteristika der seltenen Tiere weiter. Zusammen mit den großartigen Fotografien machen sie deutlich, warum die Wildkatzen so schützenswert sind und wie ihre Rückkehr in unsere heimischen Wälder dauerhaft gelingen kann.

26.04-15.05.2018: Ausstellung Biotopverbund & Wildkatze in Bietigheim-Bissingen

Die BUND Ortsgruppe Bietigheim-Bissingen zeigte die Kombination der BUND Wanderausstellungen 'Vernetzte Landschaft – lebendige Vielfalt' und 'Wildkatzenwege im Landkreis Ludwigsburg' im  Foyer des Rathaus Bissingen.

Die Ausstellung wurde feierlich mit einer Vernissage am Donnerstag, den 26. April 2018, eröffnet.

Die Rolle des Biotopverbund für den Erhalt der heimischen Arten wurde mit der Ausstellung der Bietigheim-Bissinger bilderreich näher gebracht. Die Besucher erhielten einen anschaulichen Einblick sowohl zu den Themen Waldbiotop- und Offenlandbiotop-Verbund. Außerdem wurde die Lebensweise und Gefährdung der Wildkatze in Baden-Württemberg anschaulich dargestellt.

5. März 2018

„Wildkatzenwege im Kreis Ludwigsburg“ - Startschuss für den zweiten Wildkatzenkorridor in Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Haas und Ausstellungseröffnung

Bild zeigt eine der Ausstellungstafeln des Projekts 'Wildkatzenwege im Landkreis Ludwigsburg'

 

Am Montag, den 5.3., haben der BUND sowie Markus Kleemann, Bürgermeister der Gemeinde Oberstenfeld, und Schirmherr des Projekts Dr. Rainer Haas, Landrat des Landkreises Ludwigsburg, die Wildkatzen-Wanderausstellung des BUND Baden-Württemberg im Oberstenfelder Bürgerhaus in feierlichem Rahmen eröffnet.

Die Ausstellungseröffnung war gleichzeitig der Startschuss für das BUND-Projekt Wildkatzenwege im Landkreis Ludwigsburg. In den kommenden Jahren soll ein grüner Korridor aus Sträuchern, Büschen und Bäumen zwischen den Naturparken Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald entstehen.

Die Gemeinde Oberstenfeld möchte dazu beitragen, dass Flächen für die Wildkatzenwege an ihrer südlichen Gemarkungsgrenze freigehalten werden. „Als Mitgliedsgemeinde im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald  sehen wir uns in besonderer Verantwortung für den Naturschutz und die Artenvielfalt“, sagte Markus Kleemann, Bürgermeister von Oberstenfeld. „Die Gemeinde Oberstenfeld setzt sich dafür ein, den Lebensraumverbund für die wilden Tiere errichten zu helfen.“

Gerne hat Rainer Haas, Landrat des Landkreises Ludwigsburg, die Schirmherrschaft für den Wildkatzenkorridor im Landkreis übernommen: „Gerade hier im dicht besiedelten und von viel Industrie geprägten müssen wir darauf achtgeben, dass der Naturschutz nicht zu kurz kommt. Wir würden uns wünschen, dass möglichst viele der 16 auf dem Korridor liegenden Gemeinden dem Vorbild der Gemeinde Oberstenfeld folgen und den Wildkatzenweg möglich machen. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt, auch hier in unserem Heimatlandkreis.“

Fachlich abgerundet wurde die Auftaktveranstaltung durch einen Vortrag über die Wildkatze und das Projekt durch Axel Wieland, Projektleiter des Rettungsnetz Wildkatze beim BUND Baden-Württemberg.

Das Erdmannhäuser Quartett "SOUZAS TRAUM – urban cat music" unterstützte mit schwungvollen Klezmer- und Balkanmelodien die Auftaktveranstaltung für die "wild cat".


Die Ausstellung fand vom 5. bis 24. März im Oberstenfelder Bürgerhaus statt.

Das Steinkauz-Streuobstwiesen-Projekt unterstützte die Auftaktveranstaltung mit gespendetem Apfelsaft.

28.6. - 12.7.17: BUND Ausstellung im Foyer des Marbacher Rathaus


... zum Thema

WILDKORRIDOR und WILDKATZENSPRUNG

Lebendige Vielfalt zwischen Stromberg und Schwäbisch-Fränkischem Wald


Auf reich bebilderten Tafeln wurde gezeigt, wie es um Wildkatze & Co, Pflanzen, und Lebensräume in Baden-Württemberg bestellt ist und welche Rolle der Biotopverbund für den Erhalt der heimischen Arten spielt.

Denn Tiere und Pflanzen brauchen die Möglichkeit, sich auszubreiten, ungünstigen Veränderungen auszuweichen und sich für ihre Bestandserhaltung fortzupflanzen. Deshalb schreibt die Naturgesetzgebung den Biotopverbund vor, damit aus Lebensraum-Inseln Überlebensnetze werden.

Mit dem in der Ausstelung vorgestelten regionalen Projekt setzt sich der BUND auf kommunaler Ebene für die Umsetzung des Biotopverbunds ein.

Es handelte sich um eine extra für dieses Projekt zusammengestellte Ausstellung unter Einbeziehung zweier Wanderausstellungen des BUND Landesverbandes Baden-Württemberg zu diesem Thema.

Zusätzliche Informationen zu den dargestellte Themen:
>> Bildungsangebot zum Thema Wildkatze und Waldbiotopverbund
>> Projekt "Biotopverbund im Offenland"

28. Juni 2017

Mittwoch, dem 28. Juni, 19.30 Uhr - BUND Ausstellungseröffnung im Marbacher Rathaus

Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung
mit Vortrag zum Thema "Warum Biotopverbund"

Bürgermeister Jan Trost eröffnete gemeinsam mit Dr. Andrea Lehning, kooperativer Vorstand des BUND BV Marbach - Bottwartal, im Marbacher Rathaus die Ausstellung des BUND mit dem Titel „Wildkorridor und Wildkatzensprung – Lebendige Vielfalt zwischen Stromberg und Schwäbisch-Fränkischem Wald“, welche vom 28.6. bis 12.7. im Marbacher Rathaus gezeigt wird.

Im anschließende Einführungsvortrag ging Axel Wieland, der Wildkatzen-Experte des BUND Landesverband Baden-Württemberg und Koordinator des Projekts „Rettungsnetz Wildkatze“ auf Landesebene auf die große Bedeutung des Thema Biotopverbundes ein. In seinem Vortrag beantwortete er Fragen wie „Warum ist die Vernetzung von Lebensräumen so wichtig‘“, „Was hindert die Tiere daran, zu wandern“, „Gibt es bei uns Wildkatzen“, „Brauchen wir einen Wildkatzenkorridor und wie müsste er aussehen“ und gab einen Überblick über den derzeitigen Stand der Entwicklung.


Der Vortrag wurde gefördert von der Stiftung Naturschutzfonds aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale.

28. Oktober 2016

Artikel der Marbacher Zeitung zum Thema Wildkorridor im Bottwartal & Baugebiet Dürren IV

Abbildung mit Genehmigung der Marbacher Zeitung
3. Oktober 2016

BUND fordert Unterbrechung der Oberstenfelder Baugebietplanung Dürren IV

Bereich des Wildkorridors bei Oberstenfeld im Bottwartal. Blick vom Forstberg. Burg Lichtenberg am Rande des Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald links am Horizont.

Bauplanungen im Bottwartal mit negativen Auswirkungen auf die landesweiten Bemühungen zur Lebensraumvernetzung und Erhalt der biologischen Vielfalt

In Oberstenfeld soll einer der letzten Wildquerungsbereiche zwischen den Naturparks Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald weiter zugebaut werden.

Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn. Das Bottwartal ist für seine reizvolle Natur- und Kulturlandschaft weit über seine Grenzen bekannt und bei Ausflüglern beliebt.
Nun droht aus Sicht des Artenschutzes Unheil.
In der Gemeinde Oberstenfeld gehen die Planungen für das Baugebiet Dürren IV in die nächste Phase. Die Baugebietplanung bedroht einen der letzten noch für Wildtiere vergleichsweise gut passierbaren Durchgänge im national wichtigen Wildkorridor zwischen den beiden Naturparks.

BUND Messungen im Bottwartal: Wildquerungsmöglichkeiten sind schon jetzt rar.

Querungssituation für Wild im Bottwartal.


Messung des
BUND Marbach – Bottwartal zum Grad der Siedlungsausdehnung entlang des Talgrunds veranschaulicht deutlich, wie stark eingeschränkt das Angebot an Durchgängen für wandernde Tierarten bereits ist.

Bebaute Gemeindeflächen nehmen gut ¾ der Strecke zwischen Murr/Steinheim und der A81 Anschlussstelle Ilsfeld ein (>> download Grafik)

Eine Querung für Wildtiere ist dort nicht mehr möglich.

Für den Erhalt der Artenvielfalt nicht nur in der Region, sondern landesweit, ist aber der Erhalt eines durchgängiges Wegenetz für Wildtiere unabdingbar.

Deshalb setzt sich der BUND für den Erhalt der verbliebenen Querungsmöglichkeiten im Bottwartal ein.

Bild zeigt die Einladung zum Vortrag von Axel Wieland über die Wildkatze und Biotopvernetzung sowie zur Jahreshauptversammlung des BUND Bezirksverein Marbach - Bottwartal am 17.2.2016, 19:30 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt Marbach

17. Februar 2016

VORTRAG

„Die scheue Wilde kehrt zurück - Biotopvernetzungsprojekte mit der Wildkatze"

Axel Wieland, Projektleiter des  "Rettungsnetz Wildkatze"  in Baden-Württemberg, spannte einen kurzweiligen Bogen von vereinzelten Funden der ausgestorben geglaubten an mehreren Stellen Deutschlands über erste Bemühungen, mehr Klarheit über die gut versteckt lebenden, letzten wilden Verwandten der Hauskatze zu erlangen, bis hin zu den mehrjährigen, bundesweiten Großprojekten des BUND. Den Abschluss bildete neue Ergebnisse des Monitorings und der aktuelle Stand der beiden baden-württembergischen Wildkatzen-Korridore am Schönbuch und bei uns vom
Stromberg über Großbottwar - Oberstenfeld zum Schwäbisch-Fränkischen Wald
.

Dieser Vortrag wurde auch bei den Naturschutztagen am Bodensee am 6. Januar 2016 gehalten (>> zum Vortrag)

21. Dezember 2015

BUND lobt Landeskonzept Wiedervernetzung

Bild zeigt die A81 bei Mundelsheim, die größte Barriere für den Wildkorridor zwischen dem Stromberggebiet und dem Schwäbisch-Fränkischem Wald


Der BUND Marbach-Bottwartal begrüßt das Engagement des Landes.

Das Landeskonzept zur Wiedervernetzung an Straßen in Baden-Württemberg ist ein guter und dringend notwendiger Schritt zum Schutz von Wildkatzen & Co.

Das vorbildliche Konzept liegt nur auch in einer anschaulichen und aussagekräftigen Broschüre der Öffentlichkeit und den politischen Entscheidern vor.

Im Landeskonzept wird dem durch den Kreis Ludwigsburg und das Bottwartal ziehenden Biotopverbund-Korridor eine wichtige Bedeutung zugemessen. Die A81 Querung bei Mundelsheim ist unter den TOP 20 der wichtigsten Abschnitte für eine Wiedervernetzung.

BUND aktiv in der Wiedervernetzung

Der BUND unterstützt tatkräftig die Anstrengungen des Landes mit eigenen Projekten. Die Wiedervernetzung von Lebensräumen ist ein wichtiges Schlüsselthema beim BUND.

So setzt sich die Wildkatzengruppe des BUND Kreisverbands gemeinsam mit dem BUND Landesverband für den Biotopverbund für Wildkatze & Co zwischen den Naturparken Stromberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald ein.